Immer wieder

Du musst es immer und immer wieder vesuchen. Sagte sie und nahm Bedarfsmedis. Wir haben Sonntagabend und ich bin mal wieder in meiner eigenen Wohnung. Es zum mindest versuchen. Aber eigentlich, möchte ich weglaufen. Zurück zu Mu. Ich liege hier unter meiner großen Bettdecke mit einer Wärmflasche weil mir mal wieder kalt ist. Ich war in SL on aber irgendwie macht es zur Zeit nicht so viel Spaß. Und irgendwie möchte ich nicht nur Abends am PC hängen, sondern es wieder genießen in meinem Bett zu liegen und Tv zu schauen oder zu lesen.

Durch die Bedarfsmedis heute Mittag bin ich an sich recht entspannt. Wenn ich das den so nennen kann. Dennch bin ich irgendwo alleine. Denke ich mache mir gleich noch einen Tee und schaue irgendwas über Hitler auf RTL 2. Bis es dnn Zeit ist zum schlafen. Ich würde auch jetzt schon gehen, aber mein Kopf sagt mir,das es noch zu früh ist.

Ich möchte gerne wieder entspannt einen Abend genießen. Na mal schauen.

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Alles zerfällt

Alles zerfällt und alles weigert sich. Ich habe morgen früh einen NOTFALL Termin bei meinem Therapeuten. Eigentlich wollte ich nur telefonieren. Ich hatte so schneidedruck. Ich möchte nicht mehr in meiner Wohnung bleiben. Nicht mehr alleine sein. Es aushalten. Den blöden Nachbarn hören schon alleine wenn er “nur” redet. Ich möchte ihn die Treppe runter schubsen. Möchte mich verbarrikadieren alles einfach hinschmeißen. Meine Wohnung kündigen. Einfach aufgeben.  Ich habe die Schnautze voll ich kann und vor allem will ich nicht mehr. 

Dennoch….. werde ich Tagsüber ab und an bei mir sein, denn ich muss Wäsche waschen und Essen kochen. Und am Samstag kommt eine Freundin weil wir feiern gehen möchten. 

Ich will am liebsten alles absagen. Sogar den Gedanken an Klinik hatte ich schon. Ich möchte nicht mehr. Ich habe keine Kraft. Ich habe das Gefühl ich darf nicht bei M sein. Morgen nicht zur Therapie, weil meine Probleme nicht von Bedeutung sind. 

Weil jeder andere sein Leben irgendwie geschissen bekommt.

Ich überlege in eine WG zu ziehen. Mit meiner Beteuerin reden, das es darüber läuft. Aber eins ist klar. Ich will nicht mehr in diese Wohung gehen und alleine sein. Sonst tu ich noch jemanden weh. 

Ich kann nicht den ganzen Tag Musik hören, über Kopfhörer oder mit Ohrenstöpsel durch die Gegend Laufen, weil mich die Anwesenheit des Nachbars nervös macht und triggert.

Weil das alleine sein triggert. Ich hätte meine Betreuerin am Liebsten angeschrien. Angeschrien das sie mich hier weg bringen soll. Einfach ganz ganz weit weg.  Ich möchte keine Schuldgefühle haben kein schlechtes Gewissen.
M sagt wir schaffen das und ich bin keine Versagerin. Ich habe das Gefühl genau das bin ich. Alles was die letzten Wochen passiert ist spielt natürlich auch eine große Rolle, weswegen es mir psychisch überhaupt nicht gut geht. 

Der schneidedruck ist erstmal weg. Krise fürs erste “überstanden” Jetzt habe ich einfach nur Kopfschmerzen.

Naja. Mein Buch wartet.

P.S. Ammoniak-lavendel Riechampullen nach dem Öffnen nicht direkt an die Nase halten. Du hast das Gefühl es ätzt dir alles weg 

Üuuuuäh 

Ooooor ich mag nicht mehr lernen. Ich mag keine Abitur Vorklausuren mehr schreiben. Zwischen hysterisch schreien, alles hinschmeißen und sich dennoch hin setzten und es sich laut vorlesen.

Ich war heute ziemlich angespannt, fühlte mich plötzlich total alleine und unruhig. Habe dann mal bewusst geskillt. Sonst habe ich immer das Gefühl, ich mach es einfach so nebenbei.

Skills: 

Scharfes Kaugummi, Musik und Therapieknete. 

Anschließend nachdem das Gefühl mehr oder weniger weg war, habe ich noch gespült. Danach ging es mir merklich besser. Mein Kreislauf heute war auch nicht gerade der beste. Übelkeit und Schwindel. Mittlerweile gehts wieder.
Werde nun den Abend mit einem Buch beenden.

Das Anastasia Syndrom von Marty Higgins Clark