Renne ich davon? 

Auch die Nacht von Montag auf Dienstag, habe ich bei meiner Mama verbracht. Ich wollte nicht alleine sein und ich hatte “Angst” das der Nachbar eventuell eine Party feiert. Was natürlich nicht sicher ist. Davon bin ich auf jeden Fall davon gelaufen. 
Dienstag war hier in NRW Feiertag. Deswegen war es auch möglich bei meiner Mama zu bleiben. Nachmittags bin ich dann zu meinen Goldstücken gefahren und es war toll. Haben viel geredet, Fifa 18 gespielt, habe 6:0 verloren xD und Fotos gemacht.

D. Habe ich wenn es hochkommt vielleicht gerade mal 10 Minuten gesehen. Das fand ich ein wenig traurig. Nach Hause bringen konnte er mich nicht, da die ins Kino gegangen sind. Was ja normalerweise auch in Ordnung ist, nur ich wollte nicht nach Hause in meine Wohnung. 

Um 18.30h habe ich die Bahn genommen und musste dann von 19h bis 19.35h am Bahnhof auf meinen Zug warten. Also wohl habe ich mich dort überhaupt nicht gefühlt. Mir war kalt und ich hatte seit 3h nichts gegessen, mein Akku war bei 33% und ich habe mich alleine gefühlt. Schon wieder dieses alleine sein und michüberfordert fühlen.

Mama hat angeboten mich vom Bahnhof abzuholen und nach Hause zu bringen. Habe aber abgelehnt, denn ich wusste, das wenn sie mich jetzt abholt, dann möchte ich mit zu ihr. Also bin ich nach Hause gelaufen, habe mir mein Essen warm gemacht, eine Wärmfalsche und einen Kamilletee und mich ins Bett gekuschelt. 

Abend alleine zuhause geschafft!. Verantwortung für das kleine Kind in mir übernehmen, welches zur Zeit eine etwas schwierige Zeit hat  :/

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Kino “Date”

Samstag war es dann soweit. Wir haben uns also getroffen.
Den Morgen über war ich ein wenig nervös. Aber eher weil ich noch bis 15.30 Uhr warten musste.  Das gute ist, ich musste nicht noch extra ein Zugticket ziehen, da ich noch eines hatte. 

In der Stadt angekommen, war ich dann noch eben bei Saturn und habe mir neue Kopfhörer gekauft. Danach ab zum Kino.  Da ich zuhause total gefroren habe, habe ich mir dann ein wenig mehr angezogen. Ja super. Die Sonne schien und mir war warm.

“Wo bist du?”, schrieb er und lief an mir vorbei. Im Kino kauften wir dann die Karten für Mother! Anstatt für “The cicle” da es ihm zeitlich mit dem Film leider nicht passte.  Mother! War ok. Es war keine Logik zu erkennen und einige Fragen blieben unbeantwortet. Die schauspielerische Leistung von Michelle Pfeiffer war allerdings grandios. Übrigens mag meine Verabredung gesalzenes Popcorn.  Die Karten und Co bezahlten  wir getrennt was aber auch in Ordnung war.

Anschließend sind wir noch etwas essen gegangen. Bzw. Er. Ich wollte nichts. Wir haben uns über einige Dinge unterhalten. Und es kam nie irgendwie unangenehmes Schweigen auf.

Er brachte mich dann noch zum Zug und verabschiedete sich mit einer (Ich klopf dir auf die Schulter – Umarmung) ich hätte aber gerne eine feste Umarmung bekommen, die mir sagt “Ich hab dich gern” die mir auch ein Gefühl von Geborgenheit gibt und mich nicht an meinen Vater erinnert. Denn der umarmt mich auch so.  Frustrierend. Klar das dann alte Gefühle hochkommen.

Zuhause schrieb ich dann noch meinen Thera und erzählte ihm von dem guten aber doch irgendwie unzufriedenen “Date”

Emotionales Fuckin CHAOS Runde 2

Angefangen hat es am Sonntag mit Schwindel und Übelkeit. Habe ich aber noch recht gut alleine hingekommen. Am Montag hat es mir förmlich den Boden unter den Füßen weggerissen. 

Meine Gedanken kreisten. Und kreisten und kreisten. Dinge die längst abgeschlossen sind, kommen wieder hoch, sv Druck ist immense, Angst davor in die Klinik zu müssen und gleichzeitig aber wollen, weil ich da nicht mit mir alleine bin. Ich habe Angst vor mir selbst. Angst davor das alles komplett den Bach runter geht. Angst davor das es so wird, wie es früher mal war. Auch wenn ich jetzt weiß, daß es nie wieder so schlimm wird wie früher. 

Ich bin zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage rationale Entscheidungen zu treffen. Bin überfordert mit mir und dem Leben. Ich habe sogar mit meinem Therapeuten reden müssen, oder eher wollen, weil ich meine Betreuerin nicht erreicht habe,  damit er mich wieder auf den Boden der Tatsachen bringt. Er hat sehr gut geholfen.

“Warum geht es Ihnen denn so  schlecht Frau Z?”

“Ja warum wohl. Es ist doch JEDEN MONAT DER SELBE SCHEIß. MEINE GÜTE. HABEN WIR SCHON SO OFT BESPROCHEN”

“Es hängt mit Ihrem Monatszyklus zusammen” (ich hatte ehrlich angenommen, das er es vergessen hat. Um so mehr rechne ich es ihm hoch an, das er es weiß)

“Ja. Ich denke schon. Ich will mit mir nicht alleine sein. Mit meinem Kopf. Ich will in die Klinik aber dann habe ich Angst versagt zu haben. Ich bin doch sonst auch immer recht gut damit zurecht gekommen, nur jetzt irgendwie nicht”

“Was halten Sie davon, wenn sie für ein zwei Tage zu Ihrer Mutter gehen. Einfach im eine vertraute Umgebung zu haben. Runter zu kommen?!”

“……… Auch da habe ich das Gefühl wieder zwei Schritte zurück zu machen”.

“Sie würden zwei Schritte zurück machen wenn sie als Notfall in die Klinik gehen würden. Verabreden Sie dich doch für Morgen mit jemanden. Hätten Sie da wen?”

“Ja theoret…… Gott ich muss die Wörter theoretisch und praktisch aus meinem Wortschatz streichen…..”

“Das können Sie machen. Wen könnten sie denn theoretisch fragen um sich morgen zu verabreden?”

” *lachen* eine Freundin kann ich fragen.”

“Dann würde ich Vorschlagen Sie machen das und wir reden Morgen noch einmal um zu schauen wie es Ihnen geht. Und gehen Sie ruhig zu Ihrer Mutter. Später oder auch schon jetzt, wenn es Ihnen hilft. Und sie melden sich dann im laufe des Tages  per SMS?”

“Ja gut. Können wir so machen……”

“Und wenn der SV Druck zu stark wird, melden Sie sich.”

“Ja ok. Danke”
Ich verbrachte zwei Tage bei meiner Mutter. Es tat unglaublich gut einfach jemanden um mich zu haben.  Meine Betreuerin habe ich diese Woche auch zwei mal gesehen. 

Ich habe bedenken, bezüglich einiger Dinge, die bald anstehen (eig ist es nur eine Sache) denn diese Sache fällt genau auf den Zeitpunkt wo meine Psyche wieder mal eine richtige B*tch sein wird. Meine Betreuerin sagte schon, das wir uns dann auch ruhig jeden Tag sehen können. Meinen Vater habe ich auch schon hinzugezogen. Mir schon mal mein Netz zusammenbasteln, falls ich Hilfe brauche.

Ein Wunder das ich es geschafft habe, regelmäßig zu Essen und mir auch essen zu kochen. Das ich die Grundbedürfnisse einigermaßen aufrecht erhalten kann. Duschen war ich übrigens Sonntag und das nächste mal Mittwoch. Ich denke ich versteht was ich damit sagen will xD

Ich schlag mich durch.  Irgendwie! Immer! Und auch die schlimmsten Tage gehen vorbei. Oder wie sagt man “Auch ein Tag hat nur 24 Stunden” Nur scheiße, wenn man die meiste Zeit davon wach ist 😀

Es frustriert

“Was würde ein guter Vater denn tun?” 

“Ehm sein Kind in den Arm nehmen?”

“Was würde ein guter Vater noch tun?”

“Eeeehr auch mal sagen “Hab dich Lieb”

“Würde er das?”

“Meiner nicht. Nein!”

“Und ein guter Vater?”

“keine Ahnung?”

“??”

“ICH WEIß NICHT was ein Vater machen würde. Ich denke das selbe wie die Mutter! Ich kann diese Frage nicht beantworten, da ich es nicht kenne. Ich hatte kein *ich hab dich lieb* oder ein *komm ich drück dich mal”

“……..”

“…… Es frustriert mich”


Ein Gespräch der heutigen Therapie Sitzung. Wir haben über meinen Vater gesprochen und dann über meine Eltern im Allgemeinen.

Es tat gut offen zu sagen das ich nicht weiß wie es sich anfühlt, wenn der eigene Vater einen lobt oder Gefühle an sich zeigt. 

Ich kenne das nicht. Der Vater war nie wirklich present in meinem Leben. 


Schade!