Hallo Panikattacken // Zeugnis

Nun…. Ich bin mir sicher woher dieser leichte Schwindel, verspannte Muskeln, Schwächegefühl und/oder zittern in den Beinen so wie auch in den Händen und das schwere Atmen kommen.

Es sind kleine Panikattacken. Die sich, anstatt durch das eigentliche Gefühl von Angst in den Gefühlen äußern wie schon oben beschrieben. Ich habe dies nun 1,5 Wochen fast täglich und es geht  nach 20 – 30 Minuten wieder weg.

Als ich das heute meiner Mama sagte, das ich wohl wieder vermehrt Panikattacken habe kam folgende Antwort “Warum das denn?”

*Augen-verdreh-Geräusch*

Da ich diese lange nicht mehr hatte muss ich mich erst mal wieder dran “gewöhnen” und eventuell erhöhe ich eines meiner Medis. Anstatt morgens und Abends nehme ich es auch noch Mittags. 

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Heute morgen, war ich unterwegs im Regen um eines meiner Zeugnisse beglaubigen zu lassen, damit mir meine Fachhochschulreife anerkannt wird. Im so genannten “Bürgerbüro” waren 30 Leute vor mir dran. Nach 90 Minuten warten, kam ich auch an die Reihe.

Es war schön, ein wenig aus dem Haus zu kommen und etwas zu tun zu haben. 

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Nun gehe ich bald schlafen. Mit Wärmflasche, weil mir ist mega kalt. Mal schauen wie der Tag morgen ist. 

Emotionales Fuckin CHAOS Runde 2

Angefangen hat es am Sonntag mit Schwindel und Übelkeit. Habe ich aber noch recht gut alleine hingekommen. Am Montag hat es mir förmlich den Boden unter den Füßen weggerissen. 

Meine Gedanken kreisten. Und kreisten und kreisten. Dinge die längst abgeschlossen sind, kommen wieder hoch, sv Druck ist immense, Angst davor in die Klinik zu müssen und gleichzeitig aber wollen, weil ich da nicht mit mir alleine bin. Ich habe Angst vor mir selbst. Angst davor das alles komplett den Bach runter geht. Angst davor das es so wird, wie es früher mal war. Auch wenn ich jetzt weiß, daß es nie wieder so schlimm wird wie früher. 

Ich bin zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage rationale Entscheidungen zu treffen. Bin überfordert mit mir und dem Leben. Ich habe sogar mit meinem Therapeuten reden müssen, oder eher wollen, weil ich meine Betreuerin nicht erreicht habe,  damit er mich wieder auf den Boden der Tatsachen bringt. Er hat sehr gut geholfen.

“Warum geht es Ihnen denn so  schlecht Frau Z?”

“Ja warum wohl. Es ist doch JEDEN MONAT DER SELBE SCHEIß. MEINE GÜTE. HABEN WIR SCHON SO OFT BESPROCHEN”

“Es hängt mit Ihrem Monatszyklus zusammen” (ich hatte ehrlich angenommen, das er es vergessen hat. Um so mehr rechne ich es ihm hoch an, das er es weiß)

“Ja. Ich denke schon. Ich will mit mir nicht alleine sein. Mit meinem Kopf. Ich will in die Klinik aber dann habe ich Angst versagt zu haben. Ich bin doch sonst auch immer recht gut damit zurecht gekommen, nur jetzt irgendwie nicht”

“Was halten Sie davon, wenn sie für ein zwei Tage zu Ihrer Mutter gehen. Einfach im eine vertraute Umgebung zu haben. Runter zu kommen?!”

“……… Auch da habe ich das Gefühl wieder zwei Schritte zurück zu machen”.

“Sie würden zwei Schritte zurück machen wenn sie als Notfall in die Klinik gehen würden. Verabreden Sie dich doch für Morgen mit jemanden. Hätten Sie da wen?”

“Ja theoret…… Gott ich muss die Wörter theoretisch und praktisch aus meinem Wortschatz streichen…..”

“Das können Sie machen. Wen könnten sie denn theoretisch fragen um sich morgen zu verabreden?”

” *lachen* eine Freundin kann ich fragen.”

“Dann würde ich Vorschlagen Sie machen das und wir reden Morgen noch einmal um zu schauen wie es Ihnen geht. Und gehen Sie ruhig zu Ihrer Mutter. Später oder auch schon jetzt, wenn es Ihnen hilft. Und sie melden sich dann im laufe des Tages  per SMS?”

“Ja gut. Können wir so machen……”

“Und wenn der SV Druck zu stark wird, melden Sie sich.”

“Ja ok. Danke”
Ich verbrachte zwei Tage bei meiner Mutter. Es tat unglaublich gut einfach jemanden um mich zu haben.  Meine Betreuerin habe ich diese Woche auch zwei mal gesehen. 

Ich habe bedenken, bezüglich einiger Dinge, die bald anstehen (eig ist es nur eine Sache) denn diese Sache fällt genau auf den Zeitpunkt wo meine Psyche wieder mal eine richtige B*tch sein wird. Meine Betreuerin sagte schon, das wir uns dann auch ruhig jeden Tag sehen können. Meinen Vater habe ich auch schon hinzugezogen. Mir schon mal mein Netz zusammenbasteln, falls ich Hilfe brauche.

Ein Wunder das ich es geschafft habe, regelmäßig zu Essen und mir auch essen zu kochen. Das ich die Grundbedürfnisse einigermaßen aufrecht erhalten kann. Duschen war ich übrigens Sonntag und das nächste mal Mittwoch. Ich denke ich versteht was ich damit sagen will xD

Ich schlag mich durch.  Irgendwie! Immer! Und auch die schlimmsten Tage gehen vorbei. Oder wie sagt man “Auch ein Tag hat nur 24 Stunden” Nur scheiße, wenn man die meiste Zeit davon wach ist 😀

Therapie Stunde

Ich war, wie schon im Post davor, wieder ziemlich unruhig. Weil ich an dem Tag nur eine Hälfte von einem Brot gegessen habe und das warst auch schon. Dafür 3 Tees getrunken.  Als ich im Zug saß war die Unruhe/Nervosität recht auszuhalten als ich dann ausgestiegen bin, fing sie wieder an.

Im Rossmann habe ich mir noch  (für heute vllt) eine Dose Redhill gekauft und ein Duplo, zwei Kinderriegel für nach der Therapie. Anschließend bin ich noch ein zwei Runden um den Block gelaufen und um 45 dann hoch gegangen. Die Anspannung war okay.  Ich habe mit einem Haargummi rungespielt und tief Luft geholt.
In der Stunde habe ich mir dann den Igelball aus dem Skillskoffer geholt. Das kann ich mittlerweile. Wir haben über Mu geredet und es wurde deutlich, daß ich mir meiner Bedürfnisse manchmal nicht bewusst bin oder ich sie nicht präzise genau formuliere. Sondern nur irgendwas sage und erwarte das mein Gegenüber weiß was ich meine. Unter anderem, so wie ich sie formuliere wird wieder das Vermeidungsverhalten deutlich. Ich formuliere Bedürfnisse indirekt um durch nicht Antwort nicht frustriert, sauer oder traurig zu sein.

Für nächste Woche haben wir schon ausgemacht was wir machen. In der Hoffnung ich bin eventuell weniger nervös. Schauen wir mal. Ich fragte ihn auch ob es in Ordnung wäre wenn ich in den nächsten Stunden meine Wärmflasche mitbringe?  Ich kann aber auch dort was bekommen

“Eventuell bin ich aber noch nicht dazu in der Lage etwas von hier zu bekommen…. Ich hätte gerne meine Sachen”

“Kein Problem. Sie können hier auch heißes Wasser bekommen, wenn Sie möchten”

“Ok danke”

Allen in allem war es wieder eine gute Stunde. Im Zug zurück habe ich dann erstmal einen Kinderriegel gegessen.

Während der Sitzung habe ich auch ganz oft “Nä” gesagt hinter jeden Satz -.- schrecklich

Noch 1 h und 40 Minuten

Bis ich gleich diese Simulation habe. Ich bin nervös und mir ist schlecht, aber naja. Muss ich jetzt durch. Vielleicht geht es mir besser, wenn ich dann gleich da bin und meine Mädels sehe. 

Vielleicht wird es auch ziemlich gut? Aber das werde ich dann erst sehen, wenn ich da bin.

Ich versuche es wirklich wie die Therapie zu sehen. In der Gruppentherapie habe ich mich immer recht wohl gefühlt. Mal schauen ob ich das dort auch anwenden kann.

Wünscht mir Glück

Schriftliche Prüfungen… + Checkliste

sind endlich geschrieben. Waren sie gut? Ich denke nicht. Biologie und Englisch können noch ok werden, aber bei Pädagogik habe ich total verhauen. Ich konnte die Theoretiker nicht. Schäfer und Erikson. Habe nur drei Seiten geschrieben, was für Pädagogik echt wenig ist. Eigentlich gar nichts.

Nach der letzten Klausur am Freitag, war ich dann noch bei meinem Therapeuten. Und war so gut wie gar nicht nervös. Das war mal sehr gut. 

Ich habe kurz angesprochen, das mein Vater mit gar nicht “Viel Glück” gewünscht hat und ich es ziemlich blöd finde. Nun ja……… Wenn ich auch vom Abitur Rede, es wäre es mir nicht wichtig, ist es klar das sich andere Menschen nicht darum kümmern. Wäre es mir wirklich wichtig gewesen, hätte ich mehr darüber geredet, z.B. das ich im Prüfungsstress bin ect. 

Mein Therapeut meinte 

 “Wenn sie genauso lässig über das Abitur reden, wir hier, dürfen sie sich auch nicht wundern das es niemand anderes tut” 

Recht hat er.

Anschließend haben wir über den weiteren Verlauf der Traumatherapie gesprochen. Die “Checkliste der Traumatherapie”

Wo wir eventuell noch einmal genauer hinschauen können oder sollten. Wir haben über Befürchtungen gesprochen. Sagte ihm das ich Angst habe zu weinen mit der Begründung, das es ein Moment ist an dem ich am verletzlichsten bin und man diesen Moment genutzt hat um mich zu manipulieren. Und das ich Angst habe, das genau das selbe passiert.

“Das was passiert?”

“Ja… Sie wissen schon. Muss ich das laut aussprechen? *unsicheres Lachen*”

“Das ihnen genau das passiert was ihnen schon passiert ist. Das ich Sie missbrauche”

“Ja……. Ich weiß das es nicht so ist”

“woher wissen Sie das?”

“Naja Sie vermitteln Sicherheit und so”

“Vertrauen und Sicherheit?!”

“Ja genau…”
Ich habe Angst davor, Gefühle zuzulassen, ich schäme mich, habe Schuldgefühle weil ich weine….. Es wird noch ein langer weg

Zusammenfassung der Unruhe

Sie dauert im Schnitt 3-5 Tage und wird von Verdauungsbeschwerden begleitet. Mein Kopf ist in der Zeit verdammt gut mir zu sagen, was ich darf und was nicht. Jede Handlung, die ich sonst “durchführe” die mir an normalen Tagen gut tun ist mit Schuld verbunden. Und es ist verdammt schwer diese Dinge trotzdem zu tun. Die Zeit verbringe ich dann nur auf der Couch, unter einer Decke mit einer Wärmflasche. Die Unruhe ebbt dann langsam ab. Ich brauche mindestens eine Woche um wieder halbwegs “normal” zu sein. 

Das Essen klappt immer noch nicht so gut. Aber ich esse. Bekomme zur Zeit sehr viel Sodbrennen, welches wohl am Thunfisch und der Mayo liegt (welches ich vermehrt gegessen habe) also wird das jetzt erstmal weglassen. Abends, klappt das Essen gut denn da bin ich eigentlich immer zuhause, falls ich ins Bad muss.

Tag 2 der Unruhe

Ich muss gestehen, dafür das ich heute um 8 Uhr schon wach war, ging es erstaunlich gut. 

Ich begann den Tag damit mir ein Brot zu machen und einen Kaffee um mich damit wieder ins Bett zu legen und TV zu schauen.

Gegen halb 10 habe ich dann eine Atemübung gemacht um mich noch ein wenig zu entspannen. Anschließend flößen ein paar Tränen, aber ich fühlte mich besser.

Wäsche abgegangen und neue in die Waschmaschine geschmissen.

Noch einen engl. Tee getrunken, Wasser und Kamilletee. Den Tag auf der Couch verbracht.

Gegessen und aber auch mehrmals im Bad gewesen. Naja Unruhe halt….

Ein bisschen gelesen habe ich auch welches ich gleich auch noch ein wenig weiter führe.

Mein Kopf hat mir versucht für banale Dinge die heute waren die Schuld zu geben. Ich mein what the fuck? Ehrlich jetzt?

Oh und Sport habe ich auch gemacht, da ich schon nicht raus gehen konnte um spazieren zu gehen :/

Morgen komme ich deswegen dann bestimmt nicht aus dem Bett xD
So noch etwas essen und lesen