Und sie flossen 

Der heutige Tag war durchzogen von Unruhe und sehr hoher Anspannung. Eine Stunde bevor es los ging zur Therapie, bekam ich erstmal  Verdauungsprobleme. Sehr schön.  Ich hatte zwei Möglichkeiten obwohl die erste gar nicht wircklich in Betracht kam. Dennoch spukte sie mir im Kopf herum.  

1. Ich sage die Therapie ab, weil es kann ja sein, das ich noch mehr Durchfall bekomme.

2. Ich gehe dennoch und riskiere es. Im Zug habe ich ja auch Toiletten wenn es gar nicht geht. 

Also Möglichkeit 2 wurde auch umgesetzt und ich hatte keine Probleme mit der Verdauung. Nur Kopfschmerzen und hohe Anspannung mit schneidedruck. Im Zug musste ich weinen. Eine Freundin hat  angeboten das wir telefonieren können. Was auch echt gut tat. 

In der Sitzung konnte ich auch Gefühle zulassen und weinen.  Ich habe wahnsinnige Angst davor erwachsen zu werden. Angst davor das ich alleine sein werde. Da ich in so vielen schwierigen Situationen alleine war. Als mein Vater krank wurde, der Missbrauch mit den Cousin und dann der von dem Ex-Freund meiner Mutter.  Ich könnte teilweise kaum aufhören zu weinen. Und wenn ich ehrlich bin, wollte ich es auch nicht. Ich lasse zu selten solche Gefühle zu in der Therapie. Also wollte ich sie nicht gleich wieder versuchen “wegzudrücken”  Ich habe Angst ihn nicht mehr zu haben, wenn es mir wieder gut geht. Was ja aber auch irgendwann der Fall sein wird.

Ich habe nun eine neue Metapher für meine Sammlung. Eine mit Jim Knopf und den “Schattenhaften Riesen” 

“Je näher sie dem Rieden kamen umso kleiner würde er”

Und genauso soll ich es auch mit der Unruhe handhaben. Mit dem Gefühl  das ich es alleine nicht schaffe. Denn genau das ist es. Es ist ein Gefühl. Aber ich bin nicht das Gefühl. Ich kann immer noch entscheiden ob ich diesem Gefühl mehr Raum gebe oder Dinge machen, die ich sonst auch mache. 

T: “Indianer kennt kein….”

Ich: “Schmerz”

T: “Warum Schmerz?”

Ich: “Wie warum Schmerz? So geht doch der Spruch” 

(Ich bekomme Leider den Zusammenhang nicht hin. Scheiße.)
Ich bin wenn es .mir schlecht geht oder ich angespannt, ziemlich distanziert. Er musste mir einiges aus der Nase ziehen. Als er mich geholt hat, da ich immer im Wartezimmer sitze und er seine Klienten rein holt, hab ich wohl total laut geschnauft. Was bei meinem Gegenüber sehr irritieren sein kann und diese sich Fragen ob sie etwas falsch gemacht haben.

Anschließend war ich noch bei meinen Vater. Es war “OK”. Da es mir nicht gut ging und ich immer noch Angespannt war und es eventuell auch noch leicht bin, wegen Morgen. Er hat mich dann später nach Hause gefahren. 

Kopfschmerzen habe ich immer noch. Obwohl ich nun zwei mal Kopfschmerztabletten genommen habe. Aber kaum was vernünftiges gegessen.  

Der Nachbar ist auch ziemlich laut beim zocken -.-

Morgen dann Freizeitpark  und Freitag kommt eine Freundin vorbei.

OOOOR MAN!

Manchmal könnte ich einfach so schreien. Und schreien UND SCHREIEN. Nur es würde nicht allzu viel bringen. Leider. Ich bin wieder unruhig TAAAADAAAAAAAAA
Da ist sie wieder.  Ich habe morgen Therapie und denke, ich bin mir aber nicht sicher, deswegen nervös? Aufjedenfall bin ich nervös weil ich am Donnerstag in den Freizeitpark fahre mit einigen Betreuern und Klienten. Ich habe diesbezüglich auch noch mal mit meiner Betreuerin heute telefoniert. Und ihr  meine Bedenken geäußert. Die sich natürlich wie immer auf  meine Verdauungsprobleme beziehen.  Meine Unruhe flüstert mir ins Ohr “Ja aber was wäre WENN du Bauchschmerzen bekommst?”
Ich wette mit euch, das am Donnerstag nichts der gleichen passieren wird. Wie immer.  Und am Freitag kommt noch eine Freundin vorbei, weswegen ich auch ein wenig nervös bin. 
Die Hitze setzt mir auch sehr zu. Wer soll denn schon bei der Hitze irgendwas machen. 

(WIDERSPRUCH AMYONE?)

Auch wenn ich heute wieder mit Unruhe und Verdauungsproblemen zu tun hatte, war ich heute Vormittag eine Runde spazieren, habe die Dinge auf meiner To-Do Liste erledigt. Bzw. in meinen Bullet Journal/Tagebuch.

Für morgen Vormittag habe ich auch noch einige kleine Dinge, die ich versuchen möchte zu erledigen. Mal schauen. 

Bei “Rising of the Tomb Raider” bin ich denke Ich, so gut wie fertig. Habe heute auch ein wenig weiter gespielt. 
Die Unruhe ist ein bisschen besser gerade. Werde gleich auch schon mal einen Teil meiner Medis nehmen, in mein Bujo schreiben, Gzsz schauen und einen Kamilleree trinken.
Zur Zeit lese ich:

Leere und “needy” 

Zur Zeit…. ist es komisch. Alles scheint nicht von Bedeutung zu sein. Alles macht wenig Sinn und nichts geht vorran. Was mich im Moment am meisten stört. Ich flüchte mich in die Welt der Bücher, antworte kaum auf Nachrichten obwohl ich eigentlich nur will, das sich jemand um mich kümmert. Mich in den Arm nimmt und sagt das alles gut wird. Denn ich habe das Gefühl das meine Welt irgendwie “auseinanderfällt” dieses Gefühl der inneren Leere stört mich gewaltig. Es ist irrtierend. Zu dem schlafe ich nicht allzu gut.  Ich träume von dem ex Freund meiner Mama oder ich träume Dinge die ein Gefühl von allein sein hinterlassen, sobald ich wach bin.
Obwohl ich mich die letzten Tage mit Menschen getroffen habe, und es in diesen Momenten auch total schön war, kehrt die Leere immer wieder zurück.  Samstag war ich im Kino und habe den neuen Fluch der Karibik Film geschaut und am Montag habe ich mich mit einer Freundin getroffen. 

Den Termin mit meinem Thera in 2-3 Wochen musste ich verschieben, da ich an dem eigentlichen Tag in den Moviepark fahre. Als er mir zurück schrieb hätte ich am liebsten geschrien “Warum fragen Sie nicht wie es mir geht? Warum erkundigen Sie sich nicht nach meinem Wohlbefinden? Warum lassen Sie mich alleine?”

Ich weiß, ich bin nicht alleine und ich weiß auch, das dieses Gefühl bald wieder weg geht. Aber es ist anstrengend. Ich möchte mich verletzten um mich nicht so leer zu fühlen. Aber das ist keine Option…. Oder doch?
Na. Vielleicht beendet ich heute mein Buch. Das Rosenholz Zimmer von Anna Romer. Ich hatte mir Ende Mai noch drei neue Bücher gekauft, da ich noch Geld übrig hatte und dieses ist eines davon. Es gefällt mir sehr gut. 

Die “Bewährungs-Woche”

Habe ich richtig gut überstanden. Wie jetzt? Mu war letzte Woche Sonntag 23.4.2017 – 28.4.2017 nicht da. Bedeutet, wenn es mir schlecht geht, kann ich nicht zu ihr gehen um für “Sicherheit” zu sorgen. Denn, sie ist ja nicht da. Also bedeutet das was genau für mich?  Wie komme ich durch diese Woche, wenn ich wieder so unruhig bin?

Tja. Unruhig war ich nur am Dienstag. Ich habe darüber mit meinem Therapeuten gesprochen, ihm davon erzählt, und wir haben zusammen  besprochen das es eventuell sinnvoll wäre, wenn ich mir für diese Woche einen Krisenplan zusammenstelle. Ok. Es waren auch die Hausaufgabenfür die nächste Stunde 🙂

Krisenplan geschrieben und dem Thera gezeigt. Mich daran gehalten. Er fragte mich, warum es mir denn so gut geht, obwohl, ich ja mit dem schlimmsten gerechnet habe…… die Antwort darauf ist, weil ich mich mit dieser Situation auseinander gesetzt habe. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, was in den Krisenplan Soll. Vom Morgens Frühstücken, über Aufräumen, Bad putzen, Essen und Yoga. Yoga eine richtig feine und grandiose Sache. Ich liebe es. Und es erdet mich. Ich bin ruhiger und entspannt. 
Heute, ist ein Tag der Unruhe. Eventuell aber wegen der Mens: die in den nächsten zwei Tagen. Irgendwann dann müssten sie eintrudeln. Das nervige Frauenproblem. Yoga habe ich dennoch gemacht heute. Und meine Kaffeemaschine entkalkt. Aber irgendwie klappt das mit dem Kaffee nicht so….. da ist irgendwas drin, was da nicht rein gehört :/ ein bisschen ekelig. Aber damit beschäftige ich mich Morgen in Ruhe. Gelesen habe ich auch. Bin nun  über die Hälfte bei Stephen King – Die Arena. Es ist grausam. Also nicht das Buch an sich, das ist sogar recht gut (obwohl es erst mein zweites Stephen King Buch ist, welches ich lese) nur die menschliche Grausamkeit, die dort beschrieben wird…… oooor

Für diese Woche habe ich mir auch wieder einen Krisenplan gemacht. Gerade weil ich ja heute unruhig bin und ich nicht weiß ob es dir nächsten Tage anhält oder nicht.  Nebenbei läuft Minecraft Monday auf Twitch mit Gronkh. Schon alleine aus dem Grund weil mein Kopf, im Moment eher noch leise flüstert (aber wenn du das machst, wird deine Unruhe schlimmer) gerade deswegen schaue ich ihn. Bevor ich gleich im Tv noch n Film schauen wollte.

Ich wünsche noch einen schönen Abend. Versuche regelmäßig zu Posten, verspreche aber nichts. Mhh eventuell sollte ich dies auch auf meinen Krisenplan schreiben?

Emotionales Fuckin CHAOS Runde 2

Angefangen hat es am Sonntag mit Schwindel und Übelkeit. Habe ich aber noch recht gut alleine hingekommen. Am Montag hat es mir förmlich den Boden unter den Füßen weggerissen. 

Meine Gedanken kreisten. Und kreisten und kreisten. Dinge die längst abgeschlossen sind, kommen wieder hoch, sv Druck ist immense, Angst davor in die Klinik zu müssen und gleichzeitig aber wollen, weil ich da nicht mit mir alleine bin. Ich habe Angst vor mir selbst. Angst davor das alles komplett den Bach runter geht. Angst davor das es so wird, wie es früher mal war. Auch wenn ich jetzt weiß, daß es nie wieder so schlimm wird wie früher. 

Ich bin zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage rationale Entscheidungen zu treffen. Bin überfordert mit mir und dem Leben. Ich habe sogar mit meinem Therapeuten reden müssen, oder eher wollen, weil ich meine Betreuerin nicht erreicht habe,  damit er mich wieder auf den Boden der Tatsachen bringt. Er hat sehr gut geholfen.

“Warum geht es Ihnen denn so  schlecht Frau Z?”

“Ja warum wohl. Es ist doch JEDEN MONAT DER SELBE SCHEIß. MEINE GÜTE. HABEN WIR SCHON SO OFT BESPROCHEN”

“Es hängt mit Ihrem Monatszyklus zusammen” (ich hatte ehrlich angenommen, das er es vergessen hat. Um so mehr rechne ich es ihm hoch an, das er es weiß)

“Ja. Ich denke schon. Ich will mit mir nicht alleine sein. Mit meinem Kopf. Ich will in die Klinik aber dann habe ich Angst versagt zu haben. Ich bin doch sonst auch immer recht gut damit zurecht gekommen, nur jetzt irgendwie nicht”

“Was halten Sie davon, wenn sie für ein zwei Tage zu Ihrer Mutter gehen. Einfach im eine vertraute Umgebung zu haben. Runter zu kommen?!”

“……… Auch da habe ich das Gefühl wieder zwei Schritte zurück zu machen”.

“Sie würden zwei Schritte zurück machen wenn sie als Notfall in die Klinik gehen würden. Verabreden Sie dich doch für Morgen mit jemanden. Hätten Sie da wen?”

“Ja theoret…… Gott ich muss die Wörter theoretisch und praktisch aus meinem Wortschatz streichen…..”

“Das können Sie machen. Wen könnten sie denn theoretisch fragen um sich morgen zu verabreden?”

” *lachen* eine Freundin kann ich fragen.”

“Dann würde ich Vorschlagen Sie machen das und wir reden Morgen noch einmal um zu schauen wie es Ihnen geht. Und gehen Sie ruhig zu Ihrer Mutter. Später oder auch schon jetzt, wenn es Ihnen hilft. Und sie melden sich dann im laufe des Tages  per SMS?”

“Ja gut. Können wir so machen……”

“Und wenn der SV Druck zu stark wird, melden Sie sich.”

“Ja ok. Danke”
Ich verbrachte zwei Tage bei meiner Mutter. Es tat unglaublich gut einfach jemanden um mich zu haben.  Meine Betreuerin habe ich diese Woche auch zwei mal gesehen. 

Ich habe bedenken, bezüglich einiger Dinge, die bald anstehen (eig ist es nur eine Sache) denn diese Sache fällt genau auf den Zeitpunkt wo meine Psyche wieder mal eine richtige B*tch sein wird. Meine Betreuerin sagte schon, das wir uns dann auch ruhig jeden Tag sehen können. Meinen Vater habe ich auch schon hinzugezogen. Mir schon mal mein Netz zusammenbasteln, falls ich Hilfe brauche.

Ein Wunder das ich es geschafft habe, regelmäßig zu Essen und mir auch essen zu kochen. Das ich die Grundbedürfnisse einigermaßen aufrecht erhalten kann. Duschen war ich übrigens Sonntag und das nächste mal Mittwoch. Ich denke ich versteht was ich damit sagen will xD

Ich schlag mich durch.  Irgendwie! Immer! Und auch die schlimmsten Tage gehen vorbei. Oder wie sagt man “Auch ein Tag hat nur 24 Stunden” Nur scheiße, wenn man die meiste Zeit davon wach ist 😀

Emotionales fuckin  CHAOS

Also gestern war ein Tag der Daueranspannung. Lange, sehr lange, war es nicht mehr so schlimm.  Um 18 Uhr habe ich mit meiner Mama telefoniert weil es mir wircklich nicht gut ging. Ich wollte schneiden schneiden und schneiden. Oder schreien. Oder was weiß ich.  Nach dem Telefonat ging es mir besser. Der Schneidedruck war weg und ich machte mir eine Wärmflasche so wie auch einen Tee und kuschelte mich auf die Couch um TV zu schauen. Bis 20.30 Uhr hatte ich “Ruhe” 

Ich saß da am weinen. Total überfordert weil ich auch nicht wusste warum. Warum geht es mir plötzlich so scheiße. Es kann nicht mit der Therapie zusammenhängen. Ich gehe gerne hin deswegen verstehe ich es nicht. Noch mal mit meiner Mama telefoniert. Auch da sank der Schneidedruck wieder. Zum Glück.  Ich will nicht schneiden nur weil es mir gerade nicht gut geht. Ich habe es davor die male auch hingekommen.  

Ich hatte einfach panische Angst das alles wieder scheiße wird. Das ich wieder in die Klinik muss oder ähnliches. Diese Gedanken sind dann nicht gerade von Vorteil 😉

Anschließend habe ich noch mein Antidepressiva genommen und ein paar Seiten gelesen. 

Anspannung Anspannung ANSPANNUNG

For fuck sake meine Fresse was soll das denn bitte?

Ich war, bzw. Bin immer noch leicht angespannt wegen Therapie morgen. WARUM? Ich war sonst nie so extrem angespannt wie die letzten male. Es ist einfach so anstrengend und Kräfte zehrend.  Es geht langsam. Aber auch nur weil ich mit meiner Mama telefoniert habe. Wollte erst meinen Therapeuten anrufen und dachte mir so “Ne” der Mann hat auch mal Feierabend und Familie. Selbst wenn ich weiß das ich darf, möchte ich auf der anderen Seite nicht. Ich kann das auch alleine. Mehr oder weniger.  Freue mich wenn ich um halb 8 oder 8 gleich einen Teil meiner Medis nehmen kann. Hält ja keine sau aus.

Ich habe heute gestillt wie so eine blöde und es ist dann immer frustrierend, wenn es zwar für den Moment etwas bringt aber die Anspannung dann wieder kommt. 

Ich wette, morgen wenn ich da war, geht’s mir wieder gut. Ich bin müde. Es ist so erschöpfend. Außerdem habe ich gerade gegessen.  Habe mir nun eine Wärmflasche gemacht (bester Skill überhaupt) und noch einen Tee. Habe geduscht, gespült sogar meine ganzen Kassenzettel sortiert, nur um etwas zu tun zu haben. Und Kaffee getrunken habe ich auch. Also kann ich Stolz sein. Ich habe trotzdem Dinge getan die normalerweise, wenn es nach meinem Kopf gehen würde, alles “schlimmer macht” 

Aber Hey auch das bekomme ich hin. Irgendwie