OOOOR MAN!

Manchmal könnte ich einfach so schreien. Und schreien UND SCHREIEN. Nur es würde nicht allzu viel bringen. Leider. Ich bin wieder unruhig TAAAADAAAAAAAAA
Da ist sie wieder.  Ich habe morgen Therapie und denke, ich bin mir aber nicht sicher, deswegen nervös? Aufjedenfall bin ich nervös weil ich am Donnerstag in den Freizeitpark fahre mit einigen Betreuern und Klienten. Ich habe diesbezüglich auch noch mal mit meiner Betreuerin heute telefoniert. Und ihr  meine Bedenken geäußert. Die sich natürlich wie immer auf  meine Verdauungsprobleme beziehen.  Meine Unruhe flüstert mir ins Ohr “Ja aber was wäre WENN du Bauchschmerzen bekommst?”
Ich wette mit euch, das am Donnerstag nichts der gleichen passieren wird. Wie immer.  Und am Freitag kommt noch eine Freundin vorbei, weswegen ich auch ein wenig nervös bin. 
Die Hitze setzt mir auch sehr zu. Wer soll denn schon bei der Hitze irgendwas machen. 

(WIDERSPRUCH AMYONE?)

Auch wenn ich heute wieder mit Unruhe und Verdauungsproblemen zu tun hatte, war ich heute Vormittag eine Runde spazieren, habe die Dinge auf meiner To-Do Liste erledigt. Bzw. in meinen Bullet Journal/Tagebuch.

Für morgen Vormittag habe ich auch noch einige kleine Dinge, die ich versuchen möchte zu erledigen. Mal schauen. 

Bei “Rising of the Tomb Raider” bin ich denke Ich, so gut wie fertig. Habe heute auch ein wenig weiter gespielt. 
Die Unruhe ist ein bisschen besser gerade. Werde gleich auch schon mal einen Teil meiner Medis nehmen, in mein Bujo schreiben, Gzsz schauen und einen Kamilleree trinken.
Zur Zeit lese ich:

Emotionales Fuckin CHAOS Runde 2

Angefangen hat es am Sonntag mit Schwindel und Übelkeit. Habe ich aber noch recht gut alleine hingekommen. Am Montag hat es mir förmlich den Boden unter den Füßen weggerissen. 

Meine Gedanken kreisten. Und kreisten und kreisten. Dinge die längst abgeschlossen sind, kommen wieder hoch, sv Druck ist immense, Angst davor in die Klinik zu müssen und gleichzeitig aber wollen, weil ich da nicht mit mir alleine bin. Ich habe Angst vor mir selbst. Angst davor das alles komplett den Bach runter geht. Angst davor das es so wird, wie es früher mal war. Auch wenn ich jetzt weiß, daß es nie wieder so schlimm wird wie früher. 

Ich bin zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage rationale Entscheidungen zu treffen. Bin überfordert mit mir und dem Leben. Ich habe sogar mit meinem Therapeuten reden müssen, oder eher wollen, weil ich meine Betreuerin nicht erreicht habe,  damit er mich wieder auf den Boden der Tatsachen bringt. Er hat sehr gut geholfen.

“Warum geht es Ihnen denn so  schlecht Frau Z?”

“Ja warum wohl. Es ist doch JEDEN MONAT DER SELBE SCHEIß. MEINE GÜTE. HABEN WIR SCHON SO OFT BESPROCHEN”

“Es hängt mit Ihrem Monatszyklus zusammen” (ich hatte ehrlich angenommen, das er es vergessen hat. Um so mehr rechne ich es ihm hoch an, das er es weiß)

“Ja. Ich denke schon. Ich will mit mir nicht alleine sein. Mit meinem Kopf. Ich will in die Klinik aber dann habe ich Angst versagt zu haben. Ich bin doch sonst auch immer recht gut damit zurecht gekommen, nur jetzt irgendwie nicht”

“Was halten Sie davon, wenn sie für ein zwei Tage zu Ihrer Mutter gehen. Einfach im eine vertraute Umgebung zu haben. Runter zu kommen?!”

“……… Auch da habe ich das Gefühl wieder zwei Schritte zurück zu machen”.

“Sie würden zwei Schritte zurück machen wenn sie als Notfall in die Klinik gehen würden. Verabreden Sie dich doch für Morgen mit jemanden. Hätten Sie da wen?”

“Ja theoret…… Gott ich muss die Wörter theoretisch und praktisch aus meinem Wortschatz streichen…..”

“Das können Sie machen. Wen könnten sie denn theoretisch fragen um sich morgen zu verabreden?”

” *lachen* eine Freundin kann ich fragen.”

“Dann würde ich Vorschlagen Sie machen das und wir reden Morgen noch einmal um zu schauen wie es Ihnen geht. Und gehen Sie ruhig zu Ihrer Mutter. Später oder auch schon jetzt, wenn es Ihnen hilft. Und sie melden sich dann im laufe des Tages  per SMS?”

“Ja gut. Können wir so machen……”

“Und wenn der SV Druck zu stark wird, melden Sie sich.”

“Ja ok. Danke”
Ich verbrachte zwei Tage bei meiner Mutter. Es tat unglaublich gut einfach jemanden um mich zu haben.  Meine Betreuerin habe ich diese Woche auch zwei mal gesehen. 

Ich habe bedenken, bezüglich einiger Dinge, die bald anstehen (eig ist es nur eine Sache) denn diese Sache fällt genau auf den Zeitpunkt wo meine Psyche wieder mal eine richtige B*tch sein wird. Meine Betreuerin sagte schon, das wir uns dann auch ruhig jeden Tag sehen können. Meinen Vater habe ich auch schon hinzugezogen. Mir schon mal mein Netz zusammenbasteln, falls ich Hilfe brauche.

Ein Wunder das ich es geschafft habe, regelmäßig zu Essen und mir auch essen zu kochen. Das ich die Grundbedürfnisse einigermaßen aufrecht erhalten kann. Duschen war ich übrigens Sonntag und das nächste mal Mittwoch. Ich denke ich versteht was ich damit sagen will xD

Ich schlag mich durch.  Irgendwie! Immer! Und auch die schlimmsten Tage gehen vorbei. Oder wie sagt man “Auch ein Tag hat nur 24 Stunden” Nur scheiße, wenn man die meiste Zeit davon wach ist 😀

So etwas muss auch mal sein 

Gestern, also Dienstag, habe ich mir einfach mal einen Tag im Bett gegönnt. Einen Kaffee getrunken, etwas gegessen und den Vormittag verschlafen. Dadurch habe ich meine Tablette Mönchspfeffer vergessen. Upps.  Am Nachmittag war ich noch duschen und habe mich wieder ins Bett gelegt. Lediglich zum Essen machen, bin ich aufgestanden oder für einen neuen kaffee/Tee. Ich bereue einfach nichts. 

Heute wird wieder mehr gemacht.  Haushalt und später treffe ich mich noch mit meiner Betreuerin und muss noch einige Erledigungen machen. 

Noch 44 Stunden

Wenn ich mich nicht verrechnet habe (was ich sehr gut kann) sind es noch knapp 44 Stunden bis zu meinen Abiprüfungen. Meine Nerven liegen blank. Alleine der Gedanke überfordert mich und ich will am liebsten GAR nicht mehr das Haus verlassen. Ich bin seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten angespannt. Und mein Körper reagiert darauf, wie immer mit Unruhe und Durchfall. Daraus resultiert der Stress mit dem Essen.

Je weniger ich Esse, desto weniger Bauchschmerzen und Durchfall bekomme ich. Allerdings je weniger ich Esse um so schwächer, und schlapp fühle ich mich. Der wahre Teufelskreis.

Ich weine viel, setzte mich mit dem lernen unter Druck, bin angespannt und kann deswegen einfach nicht lernen, deswegen habe ich Angst vor den Prüfungen. Möchte sie aber auch endlich hinter mich bringen ;/ Widerspruch? Neeeeeein 😀

Meine Nerven und mein Körper können einfach nicht mehr und ich will auch nicht mehr. Aber ich bin nun so weit gekommen, und werde es jetzt nicht, wegen meines Körpers abbrechen. Es gab auch schon normale Klausuren, bei denen ich genau die selben Probleme hatte wie jetzt. Also los! Nicht mehr lange
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Morgen habe ich auch noch eine Vorstellung beim Medizinischen Dienst. Deswegen bin ich auch ein wenig nervös. Auch wenn es da keinen Grund gibt, denn meine Betreuerin kommt ja mit.

Mittwoch nach meiner Bio Klausur werde ich erstmal das neue Fitzek Buch abholen \o/ und am Freitag sind die schriftlichen Prüfungen vorbei. So lange schaffe ich das noch. 

Freitag Nachmittag habe ich Therapie, welches mich echt freut. So wird die Anspannung und der Stress gleich etwas abgefedert und fühlt sich nicht so überwältigend an. 

Freitag wird dann auch das neue Fitzek Buch gelesen 🙂
Haltet durch, ihr schafft das<3 

Meine Betreuerin

Ich bin jetzt schon eine Weile in Betreuung und ich wüsste nicht, was ich ohne Sie machen würde. Sie erledigt mit mir Behördengänge, da mich diese schon bei dem bloßen Gedanken, einfach nur stressen. Wir reden über alles mögliche. Lachen viel und erarbeiten zusammen Möglichkeiten, um etwas leichter zu machen.

Ein Beispiel ist meine Unruhe und mein Kopf der mir dann sagt, “ich darf keine Dinge tun, die mir Spaß machen”

Ich werde mir nun etwas an die Wand kleben mit den Zeilen

“Lieber Kopf, Scheiß auf die Unruhe, und mach was Dir Spaß macht. Liebe Grüße Valeria”

Ob es etwas bringt ist die andere Sache, aber probieren möchte ich es trotzdem (: