Auge im Auge mit der Angst

Manchmal, da liegst Du auf der Couch, bist unruhig und angespannt, vielleicht wegen der Therapie oder wegen etwas anderem. Nämlich. Natürlich. Meine Verdauungsprobleme. Wie ihr einem anderem Eintrag entnehmen könnt, fragte mich mein Therapeut ob es wohl psychosomatisch ist.(Was ich bis jetzt immer noch nicht weiß. Das kann ich ja mit Ihm klären)  Ich verneinte dies. Er stellte mir auch einige Fragen die ich ebenfalls verneinte, bis heute.

Es ist der Moment, indem die Wut überhand nimmt, weil Du einfach nur noch die Schnautze voll hast, da zu liegen, und dir deinen Kopf darüber zermatern, was denn Morgen ist, wenn ich zur Therapie fahre oder egal wohin. Was passiert wenn ich arbeiten gehe und wieder diese Probleme habe? Die Schule hat deswegen schon darunter gelitten.

Ja worunter denn nun? Es sind nicht die Verdauungsprobleme an sich, es sind die Bauchschmerzen, es ist die blanke Angst davor, das ich irgendwohin fahre. Bauchschmerzen bekomme, die die Angst dann triggert und dann wenn es nötig ist, ist keine Toilette da da ist.

Angst davor, meinen Darm nicht kontrollieren zu können?! Unter anderem sind mir noch 3 Vorfälle eingefallen die damit zu tun haben .

  • Klinikaufenthalte 2012, die ich aufgrund dieser Angst abgesagt habe. Denn ich habe unter anderem auch ein Problem damit umzugehen, wenn andere um mich rum sind. Ich möchte nicht zeigen, wie schlimm es mir dann geht, ich will weinen und zeige dies nicht gerne. Ich schäme mich dafür, das ich Angst habe vor so etwas.
  • 2013 zwei Besuche bei meinen Großeltern in England, die aufgrund von diesen Verdauungsproblemen frühzeitig beendet werden mussten. Bedeutet im Klartext; das ich da war und nach 5 Tagen wieder nach Hause wollte, denn nur dort “bin ich sicher” dort habe ich “meine” Toilette und kann jederzeit gehen wenn ich muss.
  • Nach einiger Zeit fing ich an, meinen Tag danach zu planen ob es Toiletten gibt. Bedeutet wenn mein Vater z.B. irgendwohin fahren wollte mit mir, in eine Gegend die ich nicht kannte und ich nicht weiß ob es dort eine Toilette gibt habe ich im Nachinein unter Tränen absagen müssen. Ich wollte gehen. Ich hatte aber Angst und bin dort auch eher auf Unverständnis? gestroßen……. Obwohl wir jeder Zeit an einer Tankstelle oder ähnliches hätten halten können, aber was ist wenn ich es bis dahin nicht schaffe?

Diese Gedanken schränken mich in meinem Leben ein. Zwar ist es besser geworden. Es sind nur noch 3-7 Tage alle 3-4 Wochen, und die restliche Zeit habe ich es dann doch ganz gut im Griff. Aber es stört mich dennoch. Ich mache mir in der Zeit Gedanken über absolut alles. Meine Zukunft, was sage, ich wenn jemand spontan etwas mit mir machen möchte, dann kann ich nicht. Weil ich Angst habe.

DAdruch resultiert mein Problem mit dem Essen. Wenn ich nicht esse, bekomme ich keine Bauchschmerzen, dadruch muss ich nicht auf Toilette. Aber dadurch das ich nichts Esse oder nur dann, wenn ich wieder zuhause bin, fühle ich mich schlapp, ich habe hunger, bin schlecht gelaunt und habe kaum Energie. Was für ein Teufelskreis!

Angst Angst Angst, mein Leben besteht verdammt oft aus ANGST!

!

 

Advertisements

2 thoughts on “Auge im Auge mit der Angst

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s