Mach genau das, was du nicht darfst!

Mein Kopf, wie glaube schon erwähnt ist manchmal echt gut darin mir Dinge zu verbieten die mir gut tun. Zum Beispiel, Essen. Oder schlafen, lesen, einen Film schauen ect ect.  

All das, wie auch schon erwähnt, könnte die Unruhe ja verschlimmern.

Ich habe die letzten Monate gemerkt, das wenn ich das mache wo mein Kopf mir sagt “Nein” ist mir nicht wohl dabei. Das äußert sich durch Angst, Bauchschmerzen oder Panikattacken. Aber nur so kann ich die Oberland gewinnen.  Also muss ich da durch. Und wenn ich dabei heulen muss oder ähnliches, dann ist das so! 

Ich habe heute, zusätzlich zu meiner “Morgendlichen-Tabletten-Routine” von 1x 50mg Opipramol, um 12 Uhr gleich noch mal 50mg als Bedarf genommen und eine Runde geschlafen. Ich war schon wieder so fertig. Die ständige Unruhe die an der Oberfläche brodelt macht mich ganz schön müde.

Anschließend habe ich noch gelesen. Mein Kopf natürlich “Wenn du das machst, wird deine Unruhe nur viel viel schlimmer. Lass das. Schau am besten weiterhin Fernsehen. Dabei bist du sicher ” Ich habe trotzdem gelesen. Das Unwohlsein ging nach ein paar Minuten (ok ca.40 Minuten) weg. 

Nach dem Lesen, habe ich mich schnell angezogen und bin eine Runde spazieren gegangen. Da ich den ganzen Samstag schon Zuhause verbracht habe, hatte ich Lust ein wenig an die frische Luft zu gehen.  Normalerweise sieht man mich draußen nur mit Kopfhörer in den Ohren. (Die schlimme Welt da draußen einfach ausblenden) oder so ähnlich.  Diesesmal habe ich sie in der Tasche gelassen und bin mal achtsam spazieren gegangen.  WAS WAR DAS SCHÖN.  UND DAS MEINE ICH WIRKLICH SO! Es war toll die kalte aber frische Luft genauso wie meine Schritte und das plätschern meiner Wasserflasche in der Tasche wahrzunehmen, als die Tasche beim laufen immer gehen meinen Rücken prallte. Und erstenmal die Vögel, die fröhlich in den Bäumen vor sich hin zwischern. Es war jede Minute wert. Ich werde versuchen dies des öfteren so zu machen. 

Danach habe ich noch M besucht auf einen Kaffee. Wir wollten eigentlich über WhatsApp einen videoanruf machen, aber da ich in der Nähe war, bin ich gleich rum.  M hat sich gefreut über diesen spontanen Besuch und wir haben ein wenig gequetscht und Kaffee getrunken.

Zuhause habe ich mich dann, verdient, mit einem englischen Tee auf die Couch gelegt und TV geschaut. Nebenbei etwas gegessen und Musik gehört. Oh und mich ab den Schreibtisch gesetzt und einer Freundin einen Brief geschrieben. 

Heute Abend lag ich dann im Bett und war um 21 Uhr schon wieder mal tot müde. Super. Im Fernsehen läuft auch nicht gerade etwas was mich interessiert und zum schlafen gehen finde ich es noch zu früh.  Also habe ich noch eine Kleinigkeit gegessen und dann ein wenig den ersten Teil von Tomb Rainer weiter gespielt.(Bei der Grafik bekommt man Augenschmerzen)

Gelesen wird jetzt auch noch ein bisschen und ich fühle mich innerlich ruhig. Und bin stolz darauf so viele Sachen, die mir gut tun gemacht zu haben, obwohl mein Kopf mir sagte Nein!

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