Der Dezember

Auf der einen Seite, finde ich den Dezember toll. Die ganzen bunten Lichter im Fenster, die Weihnachtslieder im Radio. Der blaue Himmel und die Kälte.
Auf der anderen Seite, macht er mir auch Angst. Denn, es ist der letzte Monat für dieses Jahr. Weihnachten – ein Familienfest…. eigentlich. Es macht mich traurig. Weil ich nie wirklich dieses “typische” Weihnachten hatte. Mit Mama und Papa. Früher war ich ein Weihnachten bei meiner Mutter, die feiert das aber nicht wirklich, da hat mir dann mein Papa gefehlt. Das nächste Jahr, war ich dann bei meinem Vater und meinen Großeltern und da hat mir dann meine Mama gefehlt.

Es ist immer so ein drückendes Gefühl auf der Brust. Ich fühle mich nie “vollständig” oder “sicher” weil immer jemand fehlt. Und dann stehe ich da, sehe andere Familien und möchte weinen und mich verkriechen. 

Dann stehen noch Geburtstage an. Unter anderem meiner. Auch da fehlt mir das, was ich nie haben werde, eine richtige Familie. Wird an so einem Tag auch immer sehr deutlich. Ich bin dann immer hin – und hergerissen. Zwischen den Tag genießen und bitterlich weinen. 

Oh man

Silvester…… Letztes Jahr konnte ich es, das erste Mal so richtig genießen und war Stolz das ich so weit gekommen bin. Trotzdem macht mich der Gedanke jedes mal unruhig. Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere. Nur es gibt bunte Lichter am Nachthimmel. Eigentlich! Vorsätze für das nächste Jahr, habe ich schon lange nicht mehr.  Ich werde dieses Jahr denke ich mit meiner Mama verbringen. Darauf freue ich mich schon.

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